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Schaufel & Gabel
Gutes Gemüse aus der Region,
Workshops & Obstbaumschnitt

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Unsere SoLaWi vs. Andere

Du fragst dich, wo der Unterschied zwischen dem Supermarkt, einem Bioladen oder anderen SoLaWis und uns ist? Wir zeigen dir den Unterschied.

Check die Tabelle für eine kurze Übersicht. Darunter erklären wir’s dann im Detail.

Schaufel & Gabel SoLaWi Andere SoLaWi Bioladen Supermarkt
Natürlicher Anbau ?
Mitbewirtschaftung von Naturschutzflächen
Regenerative Landwirtschaft ?
Voll regional ?
Erntefrisch
Alte Sorten ?
Artenvielfalt
Aktive CO2 Speicherung
Keine schädlichen Spritzmittel ?
Bildungsprogramme ?
Fair & sozial ? ?
Eigene Jungpflanzenanzucht ?
Gemeinschaftlich
Preis
Mithilfe möglich
Nachhaltig ?

Bio ≠ Nachhaltig

Biologischer Anbau heißt erst einmal nur, dass keine nicht für den Ökolandbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen, sowie eine drastische Überdüngung vermieden werden soll. Für Gemüse-Gärtnereien gibt es allerdings viele Ausnahmen und viel höhere Grenzwerte als für Landwirte.

Wir bauen unser Gemüse wirklich nachhaltig an, so dass wir nachfolgenden Generationen besseren Boden hinterlassen als wir ihn vorgefunden haben. Dafür stecken wir viel Aufwand in den Wiederaufbau des Bodens, z.B. mit Mikroorganismenpräparaten, eigens hergestellten Komposten, Wurmkompost oder Bokashi.

Frisch & Gesund

Unser Gemüse kommt frisch vom Feld, wird nicht erst in Zentrallagern quer durch Deutschland oder Bayern gekarrt. Dadurch hält das Gemüse länger frisch und behält mehr Inhaltsstoffe. Wir ernten am Tag der Abholung.

Voll regional

Wir kaufen kein Gemüse zu, produzieren alles auf unseren gepachteten Feldern vor Ort. Dadurch erhaltet ihr einen 100% regionalen Gemüseanteil mit kürzesten Fahrwegen. Durch Abholgemeinschaften und zukünftig auch Depots verkürzt sich der Transportweg zu euch nach Hause noch einmal und viele Abgase können vermieden werden.

Wir betreiben aktiven Naturschutz

Dein Beitrag des Ernteanteils hilft uns nicht nur, unsere Arbeit und den Gemüsebau zu finanzieren. Er hilft uns auch, den angrenzenden Naturschutzhang und das angrenzende Grünland zu pflegen. Das ist ein wichtiger Beitrag in der Region, um die Artenvielfalt, Insekten, Wildtiere zu verbessern bzw. vor dem Aussterben zu bewahren.

Wir bewirtschaften aktuell neben den 1500m2 Ackerland für den Gemüsebau auch 0,1 Hektar Naturschutzhang (50 Grad und mehr Hangneigung), sowie 0,8 Hektar Grünland. Dieses mähen wir überwiegend mit einem Balkenmäher und in Parzellen zu verschiedenen Zeitpunkten, um die Insekten zu schonen und Artenreichtum zu erhalten.

Aktuell steht auch ein Bienenvolk auf unserer Fläche, welches wir mit einer befreundeten Imkerin zusammen betreuen. Auch das kostet einiges an Zeit und Aufwand, nützt uns aber auch viel, denn die Bienen sorgen dafür, dass unser Gemüse fleißig bestäubt wird.

Saisonal

Ihr bekommt saisonales Gemüse. Das heißt, wir bauen das an, was lokal ohne Heizung oder ähnliche Hilfsmittel hier wächst. Was das heißt, seht ihr in unserem Beispiel Anbauplan für 2021.

Robuste und alte Sorten

Das meiste Biogemüse wird aus Hybridsaatgut gezogen, das heißt, das Saatgut muss jedes mal wieder vom Hersteller zugekauft werden und eine eigene Vermehrung ist damit unmöglich. Eine Kreislaufwirtschaft ist nicht möglich, eine immer weiter steigende Abhängigkeit von Saatgutproduzenten ist die Folge.

Wir verwenden ausschließlich samenfeste Sorten. Das heißt, dass unser Saatgut wiederverwendbar ist und weitervermehrt werden kann. Wo immer möglich suchen wir robuste und auch alte Sorten, die sich im kommerziellen Massenanabau nicht bewährt haben oder dort zu teuer sind. Wir entscheiden fast ausschließlich an Hand der Sortengeschichte, der Eigenschaften und Pflanzenqualität, auch wenn das oft heißt, dass der Ertrag etwas weniger oder die Salatköpfe nicht immer gleich groß sind. Unsere gewählten Sorten sind hingegen gegenüber Extremwetterereignissen robuster und haben oftmals deutlich mehr Nährstoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe, die extrem wichtig für unsere Gesundheit sind.

Aktiver Klimaschutz

Wir speichern aktiv CO2 im Boden, unser Gemüse ist also nicht klimapositiv. Dies geschieht durch gezielte regenerative Landwirtschaft, Humusaufbau und Pflanzenkohleeinsatz im Boden.

Aktiver Artenschutz

Wir verwenden nur natürliche Spritzmittel, die nicht nur im Ökolandbau zugelassen sind, sondern auch keine schädliche Wirkung auf Bienen und andere Arten haben. Diese Mittel werden sparsam und fachgerecht angewandt. Wo immer möglich verwenden wir aufbauende, stärkende Mittel (z.B. Mikroorganismen, Nährstofflösungen) statt Vergrämungsmitteln (ätherische Öle).

Bildungsprogramm

Wir bieten Workshops und Kurse an. Über das Woofing Konzept oder Praktika bieten wir die Möglichkeit, in den Beruf der Gemüsegärtnerei reinzuschnuppern.

Fair & sozial

Wir beschäftigen keine Billiglohnarbeiter, wir beuten niemanden aus. Wir zahlen faire, angemessene Löhne, von denen ein lebenswertes Leben und die Versorgung der Familie möglich ist.

Auf Augenhöhe, gemeinschaftlich

In einer solidarischen Landwirtschaft reden Produzenten und Konsumenten auf einer Augenhöhe. Als Ernteteiler (Konsument) habt ihr immer die Möglichkeit, Kritik oder Vorschläge einzubringen und könnt eure Meinung sagen.

Nicht teurer

Für regional nach naturnahen Prinzipien erzeugtes Gemüse ist der Preis sehr günstig. Das liegt daran, dass wir keinen Umweg über den Wirtschaftsmarkt und Zwischenhändler gehen, sondern per Direktvermarktung arbeiten. Das liegt auch daran, dass wir mit kleinen Mitteln, wenig Maschinen und hoher Effizienz nach den modernsten Methoden Gemüse anbauen (Stichworte: »Market Gardening«, Mischkultur, Permakulturprinzipien, Waldgartenprinzip).

Selbst im Vergleich zum gut sortierten Bioladen kommt ihr mit einem Ernteanteil im Regelfall nicht teurer, als wenn die gleichen Produkte im Laden gekauft werden. Mal abgesehen davon, dass es viele Sorten eben dort nicht gibt…

Ehrlicherweise muss hier natürlich schon erwähnt werden, dass ein Ernteanteil teurer ist als Gemüse im Discounter oder Billig-Supermarkt. Das ist ja auch eins der Ziele, dass Gemüse und der Anbau dessen wieder den Wert erhält, den es verdient.

Neue Ideen

Über die Erntesaison verteilt bekommt ihr von uns nicht nur einfach Gemüse geliefert, sondern wir liefern euch auch immer wieder leckere Rezepte oder Kochideen dazu und erklären Hintergründe zu bestimmten Sorten. Auf unserer Webseite, per Newsletter geben wir Infos zum Gemüseanbau, praktische Tipps für den Garten, zu Gesundheitsthemen.

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