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Spinat

Spinat kennt vermutlich jeder. Das Blattgemüse kann jung im Salat mitgegessen werden oder als Smoothie verarbeitet werden. Im ausgewachsenen Stadium dient der Spinat als Soßengrundlage oder Auflage für Quiche, Pizza oder Blätterteigtaschen.

Wir haben derzeit folgende Sorten im Anbau:

  • Winterriesen (nur erste Ernte)
  • Thorin
  • Monoppa (Versuchsanbau)
  • (Butterfly)

Verwendung

Die jungen Blätter — insbesondere der Sorte Monippa — enthalten noch wenig Oxalsäure und können daher roh verzehrt werden. So enthalten sie auch ihre vollen Vitalstoffe, wie Vitamin C, Eisen, Kalium, und vieles mehr.

Ältere Blätter sollten kurz (1 min) abgebrüht werden, um die Oxalsäure auszuschwemmen. Sie ist für den Magen nicht gut verträglich und sollte nicht in größeren Mengen verzehrt werden. Nach dem kurzen Brühen wird der Spinat verträglich und kann in Soßen oder anderen Gerichten verwendet werden.

Rezept: Spinat-Pilz-Pasta

Ihr braucht dafür Nudeln, Zwiebeln, Spinat, Sahne, Muskat(blüte), Salz, Pfeffer, Knoblauch und ggf. Champignons oder Pioppino-Pilze
Die Nudeln werden normal zubereitet. Für die Soße dünstet ihr in gutem Öl die Zwiebeln und die Pilze an (bei Pioppino erst nach den Zwiebeln). Parallel kocht ihr Wasser auf und gebt den Spinat maximal 1 Minute in das siedende (nicht sprudelnde) Wasser. Dann abgießen, durch das kurze abbrühen wird die meiste Oxalsäure entfernt und der Spinat wird verträglicher. Der Spinat sollte jetzt nur noch wenig Wasser enthalten, also gut abtropfen lassen.

Nun gebt ihr den Spinat zu den Zwiebeln und Pilzen und lasst beides auf kleiner Flamme kurz stehen. Gebt nun Salz (ggf. Fleur de Sel für feineren Geschmack) dazu, sowie geriebenen Muskat. Falls verfügbar, probiert statt der Muskatnuss mal die Muskatblüte (»Macis«) aus, sie hat weitaus mehr Aromen und ist milder, gleichzeitig umfangreicher im Geschmack. Gebt den Knoblauch fein gehackt oder gerieben hinzu.
Nun wird die Sahne hinzugegeben, nicht zu viel, und nochmal alles zusammen aufkochen lassen, sodass die Soße binden kann.

Die Nudeln können idealerweise wirklich al-dente gekocht werden (noch ein kleiner weißer Kern), dann mischt ihr in der Pfanne oder einem großen Topf die Nudeln mit der Soße und lasst die Mischung noch 2 – 3 Minuten stehen. So verbinden sich beide Komponenten besser — in Italien wird Pasta so zubereitet und bekommt dadurch seine einzigartige Konsistenz.

Erst ganz am Schluss, am besten auf dem fertigen Teller mit Pfeffer würzen und die frische Pasta genießen.
PS: Spinat kann bei kleinen Blättern auch in Maßen frisch genossen werden, z.B. im Salat.

Ernteanteil

Spinat findet ihr im Frühjahr und Spätherbst in unserem Ernteanteil.