Kimchi

Koreanische Spezialität – als Salat oder saure Beilage

Zubereitung

Chinakohl in 1-2 cm breite Streifen schneiden, in Schüssel geben, mit Salzlake bedecken und gut durchkneten. Anschließend 2–4 Stunden durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit Rettich und Karotten raspeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauchzehen, Chili und Ingwer in feine Stückchen hacken und mit Chilipulver oder -flocken mischen.
Nach dem Ziehenlassen wird der Chinakohl abgeseiht, die Lake nicht weggießen, sie wird noch benötigt. Alle Zutaten werden nun gemeinsam durchgeknetet und mit Salz so abgeschmeckt, dass die Mischung angenehm schmeckt. Die Kimchi-Mischung wird in mit kochendem Wasser sterilisierte Weck- oder Schraubdeckelgläser kompakt eingefüllt, ggf. eingeschwert und mit Lake aufgefüllt, bis das Gemüse komplett mit Flüssigkeit abgedeckt ist.
Nun wird es bei geschlossenem Deckel 3 – 7 Tage bei Zimmertemperatur fermentiert, danach kühl und dunkel weiter fermentiert, z.B. im Kühlschrank (insgesamt mindestens 7-14 Tage). Je nach eigenen Vorlieben kann es nun gegessen werden oder weiter gelagert werden.

Hinweis: Bei luftdicht geschlossenem Deckel sollte kein Schimmel entstehen können – bei offenen Gefäßen sicherstellen, dass das Kimchi immer mit Lake bedeckt ist (notfalls neue Lake ansetzen und nachfüllen). So hält es theoretisch ein Jahr, wenn es nicht aufgegessen wird ;-)

Was ist hier besonders gut?

Fermentiertes Gemüse wirkt sich positiv auf das Mikrobiom aus, die Milchsäuregärung konserviert gesundheitsförderliche Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Pflanzenstoffe und Probiotika und vermehrt diese sogar teilweise (Milchsäurebakterien produzieren Vitamine, um untereinander zu kommunizieren).