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Unser Salat

Bei Salat liegt unser Fokus auf spannend klingenden, alte Erhaltersorten (z.B. Regina dei Ghiacci), geschmackliche oder optische Raritäten oder robuste, an unser Voralpenklima angepasste neue Sorten — mal für den Anbau als Schnittsalat, mal als Kopfsalat. Im Supermarkt, aber auch bei den meisten (Bio-)Gemüsehändler*innen finden sich nur wenige Sorten, darunter viele Hybridsorten. Dass eine unglaubliche Salatsortenvielfalt und Geschmacksvielfalt existiert, zeigt uns der Markt nicht.

Gerade ältere Sorten haben einen viel intensiveren Geschmack oder zeichnen sich durch eine interessante Farbgebung und Zeichnung aus. Doch warum gibt es diese Sorten normal nicht zu kaufen? Nun kann man argumentieren, der Verbraucher möchte einen Salat, der keinen intensiven Eigengeschmack hat. Unserer Erfahrung nach trifft dieses Argument für unsere Abnehmer*innen nicht zu. Die älteren Sorten sind aber auch im Anbau schwieriger, die Köpfe entwickeln sich nicht so schnell, werden manchmal nicht exakt gleich groß, brauchen guten Boden und schießen schneller. Und letztlich ist auch das Saatgut viel teurer als das der Standardsorten im Erwerbsgemüsebau.

Wir haben derzeit folgende Salat-Sorten im Anbau:

  • Maikönig: grünblättrige Sorte, die durch ihre butterweichen Blätter und besticht. Sie wird als eine der ersten Sorten auch im Freiland zuverlässig reif und bildet Köpfe aus, daher der Name »Maikönig«.
  • Goldforelle: Sorte mit grün-gelben, leicht rötlich gespren- kelten Blättern, woher sie ihren Namen hat. Sie bildet mittelgroße Köpfe aus und hat durch die rötliche Färbung auch einen nennenswerten Antocyangehalt.
  • Murielle
  • Merveille de quatre saisons
  • Römersalat Teufelsohren
  • Venezianer: mit seinen zackigen, spitzen Blättern sieht er aus wie ein Pflanzmesser; hohe Mehltauresistenz
  • Till
  • Catalogna
  • Batavia Blonde de Paris
  • Vittaly
  • Eichblatt Auslese Sativa
  • Eichblatt Rubinette
  • Forellenschluß
  • Rosha
  • Regina dei Ghiacci
  • Eissalat Grazer Krauthäuptel 2
  • Maravilla de Verano
  • Batavia Saragossa
  • Wintersalat Bunter Kaufunger
  • und einige mehr…

Unser Schnittsalat hat dabei viele Gesichter — angereichert wird er mal mit Hirschhornwegerich oder Winterpostelein, mit Salatrauke / Rucola, Blutampfer, etc.. Insgesamt enthält er immer mindestens drei bis vier verschiedene Sorten und Typen.

Verwendung

Hier ist unserer Meinung kein Rezept nötig — ob als bunte Salatschüssel mit dem Dressing der Wahl, auf dem Burger oder als Smoothie, ihr wisst am besten selbst, wie ihr Salat am liebsten esst und/oder verarbeitet.

Frühlingssalat
Zutaten: Kopfsalat, Radieschen/Rettich, Dill, Essig, Öl, Salz, Pfeffer, scharfer Senf, ggf. Knoblauch
Salat, Radieschen und Dill kurz abwaschen, dann Öl und Essig mit Salz, Pfeffer vermengen. Etwas scharfen Senf zugeben sowie ggf. klein gehackten Knoblauch und den klein geschnittenen Dill. Die Sauce verrühren und die geviertelten Radieschen dazugeben. Den Salat in kleinere Teile rupfen (nicht schneiden) und dazugeben. Erst direkt vor dem Servieren mit der Sauce vermengen. Der Salat kann um Fetakäse, Oliven oder auch um gekochte, halbierte Eier erweitert werden. Seid kreativ und probiert einfach aus, es gibt unzählige Möglichkeiten.

Wirkung

Alte, robustere Sorten mit kräftigerem Eigengeschmack sind oft deutlich gesünder als moderne, zart gezüchtete Sorten, die je nach Anbau manchmal auch nur den “Wert” von Wasser haben. Eine gute Mischung verschiedener Salatsorten, die auf gutem Boden wachsen, können als auch dazu beitragen, sich gesund zu ernähren. Und so ein bunter Mischsalat schmeckt auch noch gut.

Ernteanteil

Unser Salat war/ist immer wieder in verschiedenen Variationen und in Abwechslung mit Kopfsalat unseren Ernteanteilen enthalten — nur im Hochsommer ist es manchmal zu heiß dafür…