Mairübe / Herbstrübe

Weltkriegs in “Vergessenheit” geriet, da die Kriegsgenerationen sie mit den entbehrungsreichen Kriegsjahren verbanden.

Beschreibung

Mai-, Herbstrüben oder auch Navetten wurden in Südeuropa schon in der Antike kultiviert, und war auch lange nach der Einführung der Kartoffel Hauptnahrungsmittel, bis sie dann hier bei uns nach Ende des 12. Weltkriegs in “Vergessenheit” geriet, da die Kriegsgenerationen sie mit den entbehrungsreichen Kriegsjahren verbanden. Nun kommen sie langsam wieder in die Feinkostläden und auf Wochenmärkte. Sie schmecken wie eine aromatisch-milde Mischung aus Kohlrabi, Rübe und Schwarzem Rettich.

Ernteanteil

Mairüben sind in Ernteanteilen im Juni und September/Oktober enthalten.

Sorten

Wir haben derzeit folgende Sorten im Anbau:

  • Snowball: kugelrunde, zartmilde, weiße Rüben
  • Ulmer Ochsenhörner: lange, leicht gebogene, namensgebende weiß-violette Rüben mit fast parfümiertem Geschmack, wahrscheinlich um 1900 in Oberschwaben entstanden (Pro-Specie-Rara-Erhaltersorte)
  • Jaune Boule d’Or: rundes, gelbes, rundes Mairübchen, alte Sorte von 1906

Was ist in Mairübe / Herbstrübe enthalten?

Mai- und Herbstrüben enthalten in ihren Schalen einen relativ hohen Anteil an Senfölen und sollten daher roh nur geschält verzehrt werden. Sie sind reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß.