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Thymian

Der Geruch und Geschmack von Thymian ist für die meisten sicherlich eine Erinnerung an den Süden, Sonne, Meer und mediterranes Essen. Das Gewürz ist fester Bestandteil von Mischungen, Fischgerichten, Fleisch und Tomatensaucen, wird aber auch für Heilzwecke und Kräutertees verwendet. Für die Insekten stellt der Thymian eine tolle Nahrungsquelle aber auch seine Heilwirkung zur Verfügung und ein Thymianhonig ist wirklich ein besonderes Geschmackserlebnis.

Während der Thymian in südlichen Ländern auf trockenen Böden wild wächst, muss er in hiesigem Klima mit etwas mehr Aufwand und speziell angepassten Sorten angebaut werden. Dennoch ist er dann ein treuer Begleiter, der viel Ertrag im Garten liefert und bei jeder Berührung seinen tollen Geruch verströmt.

Wir bauen ausschließlich die winterharte Sorte »Deutscher Winter« an, die wir selbst aus Saatgut vorziehen und im Mai pflanzen. Dadurch haben die Pflanzen lange genug Zeit, sich tief einzuwurzeln und dadurch winterhart zu werden.

Verwendung

Thymian ist vielseitig in der Küche verwendbar. Meist lohnt es sich, Thymian vor Verwendung im Mörser etwas anzuquetschen. Anschließend wird er kurz in Olivenöl mit den Zwiebeln zusammen angedünstet, bevor die restlichen Zutaten dazugegeben werden. Dadurch entfaltet der Thymian (wie viele andere Kräuter auch) die ätherischen Öle und damit seinen Geschmack besser, es ergibt sich ein runderer Geschmack.

Thymian wird klassisch bei Fischgerichten, auf Fleisch (z.B. Lamm oder Schweinelende) sowie in Tomatensauce und Gemüsesaucen wie Ratatouille verwendet.

Wirkung

Die heilsamen Wirkstoffe des Thymian sind gute Mittel bei Husten und Erkältungen in Form von Tee oder Gurgelmitteln. Auch in Honig eingemischt oder als Tinktur bei Verstauchungen, Hautproblemen, Exzemen oder Gicht soll er gute Wirkung zeigen.

Ernteanteil

Thymian ist immer mal wieder in unseren Ernteanteilen zwischen Juli und August enthalten. Vor Juli braucht das Kraut die Blätter für das Wachstum, danach zur Regeneration vor dem Winter.