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Sellerie

Bereits von den Ägyptern wurde der Wilde Sellerie, der nur in Küstennähe auf feuchten bis nassen, nährstoffreichen und salzhaltigen Schlammböden vorkommt, als Heilpflanze kultiviert. Der heute kultivierte Knollen-, Bleich- und Stangensellerie wurde ab dem 17. Jahrhundert auf unterschiedliche Eigenschaften (dicke Rübe, fleischige Stangen) hin selektiert, alle sind jedoch Varietäten der gleichen Art (Echter Sellerie / Apium graveolens).

Wir haben derzeit folgende Sorten im Anbau:

  • Stangensellerie Tall Utah: ein selbst-bleichender, mittelhoher Stangensellerie mit kräftigem Geschmack
  • Knollensellerie Monarch: weißfleischiger, gut lagerbarer Sellerie mit mildem, nussartigem Geschmack.
  • Knollensellerie Saxa (alte Sorte, Dreschflegel-Erhaltungszüchtung): Sellerie mit mildem Aroma, der daher auch rohkostgeeignet ist

Verwendung

Die meisten werden die uralte Heilpflanze Sellerie nur als Bestandteil von Suppengemüse sowie als Gemüsebeilage zum Braten kennen. Doch auch Rohkostsnack oder Saft-/Smoothiezutat und in gedünsteter, gebratener oder überbackener Form macht er sich gut als Beilage.

Wirkung

Sellerie hat aufgrund antioxidativ wirksamer Vitamine (z. B. Vitamin C, Beta-Carotin) und einem hohen Gehalt an Polyphenolen entzündungshemmende Wirkung. Sein hoher Kaliumgehalt wirkt harntreibend (Ausscheidung von “Schlacken” wie Harnsäure, etc.), weshalb v.a. seine Samen, aber auch andere Pflanzenteile und Blätter als Heilmittel bei Athritis, Gicht und Rheuma sowie zum Schutz des Magens eingesetzt werden. Sellerie enthält darüber hinaus ein hohes Basenpotential und hilft gegen Magenbeschwerden durch Regulierung überschüssiger Magensäure.

Ernteanteil

Stangensellerie war/ist immer mal wieder in Ernteanteilen von Juli bis November 2020 enthalten, Knollensellerie im letzten Ernteanteil Ende Oktober 2020*