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Holunderblüten

Holunderblüten sind seit langer Zeit ein Nahrungs- und Heilmittel des Menschen und bringen einen der ersten blumigen Geschmäcker im Frühjahr (Mai) auf den Teller — oder heutzutage auch gern ins Glas in Form eines “Hugo”. Die sogenannten Hollerblüten können vielseitig verzehrt werden, sollten aber relativ frisch nach der Ernte verwendet werden.

Verwendung

Es werden vom Holunderbusch die vollen weißen Blüten mit Stiel abgeschnitten und verwendet. Am besten stellt man die Blüten anschließend für mind. 1 Stunde schattig und kühl, damit die kleinen Tierchen, die vielleicht noch in den Blüten sind rauskrabbeln können. Falls die Blüten doch lieber gewaschen werden sollen, müssen sie anschließend sofort verwendet werden.

Hollerkücherl sind eine beliebte traditionelle Mehlspeise im Mai. Hierbei werden die Blütenstände komplett in Pfannkuchenteig getaucht und rausgebacken und abschließend mit Zucker bestreut und als Süßspeise serviert.

Man kann die Blüten auch einfach in eine Wasserkaraffe stecken und so das Leitungswasser mit Geschmack anreichern. Natürlich macht es sich auch gut, einen Hugo mal mit frischen Blüten statt oder zusätzlich zum Holundersirup zuzubereiten — das sorgt auch bei den Gästen für Bewunderung!

Gut getrocknet eignen sich die Blüten (dann ohne Stängel) auch für Tee, der vor allem im Winter bei Erkältungen, Schnupfen und fiebrigen Infekten helfen kann.

Wirkung

Als Tee ca. 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen. Der Tee hilft bei Erkältungen, Fieber und Schnupfen indem er den Körper zum Schwitzen bringt.

Ernteanteil

Holunderblüten war/ist in den Ernteanteilen Anfang Juni 2020 enthalten.**