Schaufel&Gabel
Bunte Obst- und Gemüsevielfalt &
Workshops vom Kapellgarten Jaudenmühl

Von Hand und mit ♥ angebaut
Naturnah, Wertvoll & Gesund
Regional & Fair

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Du kannst dich hier für unseren Newsletter anmelden und unsere Infos per E-Mail bekommen. Wir informieren dich über Neuigkeiten im Garten, aber auch wenn wir neue Ernteanteile vergeben können.

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Natürliches Gemüse für dich

“Hast du Interesse an nachhaltig und fair produziertem,
saisonalem und qualitativ hochwertigem Gemüse aus Habach?”

Seit 2020 bauen wir in der Jaudenmühle bei Habach eine bunte Gemüsevielfalt an. Wir bauen nach naturnahen Anbauprinzipien als Perma- und Mischkultur mit Blumen und Obstgehölzen qualitativ hochwertiges, gesundes Gemüse aus samenfestem Saatgut an. Gleichzeitig reduzieren wir unseren und euren CO2-Fußabdruck durch den Einsatz von Pflanzenkohle (“Terra Preta” Prinzip) sowie Urgesteinsmehl.

In unserem Anbaugebiet und Klima am Alpenrand können wir ungefähr von Mai bis November Gemüse und Kräuter ernten. Ab Mai bekommen unsere Anteilseigner ihren Gemüseanteil, der einmal wöchentlich bei uns abgeholt wird. Der Ernteanteil enthält je nach Saison / Verfügbarkeit unterschiedliche Sorten und Mengen.

Wir bauen alles Gemüse für dich mit viel Sorgfalt und Liebe in Handarbeit an.

Wir befinden uns 2020/21 in der initialen Test- und Experimentierphase, in der wir die neuen Flächen, ihre Eigenschaften kennenlernen, Sortentests durchführen und unsere Bewirtschaftungsweise verfeinern wollen.
Gerne kannst du mit uns einen Termin vereinbaren, und wir schauen uns gemeinsam an, wie wir gärtnern und worauf wir Wert legen.

Was ist ein Ernteanteil?

Als Ernteanteil erhältst du von Mai bis November einmal pro Woche eine Kiste mit verschiedenem Gemüse und Kräutern.

Die Kosten eines kleinen Ernteanteils (ca. 1–2 Personen) belaufen sich pro Jahr (Stand: 2020) auf 600 €, die eines größeren Anteils (ca. 2 – 3 Personen) auf 1000 €. Ggf. notwendige Kostenanpassungen werden nach Saisonende für 2021 kommunizieren.

Die Nachfrage nach lokalem Freilandgemüse ist hoch und für die Saison 2020 sind wir bereits ausgebucht. Gerne nehmen wir euch aber in die Warteliste auf und geben euch Bescheid, wenn die Planung für die Saison 2021 anläuft. Abonniert am besten auch unseren Newsletter, um aktuelles per E-Mail zu bekommen.

Nehmt mich auf die Warteliste für 2021!

In diesem Zeitraum bekommt ihr jeweils so viel Gemüse, wie bereits erntereif ist. Das kann im Mai oder Oktober/November etwas weniger sein, im Sommer gibt es dafür auch mal von allem deutlich mehr. Aktuell planen wir den Anbau von ca. verschiedenen 50 Gemüsesorten, es sollte also für jede/n etwas dabei sein.

Ein Anteil reicht je nach Monat und Größe für ca. 1-2 Personen — aber das hängt natürlich auch stark vom deinem Essverhalten ab. Wenn ihr Hilfe bei der Entscheidung braucht, fragt uns einfach!

Dein Ernteanteil wird wöchentlich von uns zusammengestellt und enthält je nach Saison und Verfügbarkeit unterschiedliche Sorten und Mengen, aber auch mal kleine Verwendungstipps, Rezepte oder einen kleinen Blumenstrauß. Im Gegenzug freuen wir uns sehr über eure persönlichen Anregungen für uns und die anderen ErnteteilerInnen.

Ihr könnt eueren Gemüseanteil ab Saisonstart jede Woche einmal bei uns in der Jaudenmühle abholen, ggf. ist auch eine Lieferung in der Nähe möglich.

*Obst gibt es vorerst nur bei Verfügbarkeit und ohne Gewähr, da wir die Streuobstwiesen und Beerenpflanzungen erst dieses Jahr beginnen anzulegen.

Gemeinschaftliche Landwirtschaft

Wir verstehen uns als eine solidarische Landwirtschaft (SoLaWi/SCA) und wollen daher auch gemeinschaftlich unsere Gemüse-, Obst- und anderen Flächen bewirtschaften. Das heißt auch, dass unsere Anteilskäufer ein Mitspracherecht bekommen und wir gemeinsam planen. Je nach verfügbarer Zeit werden wir Helfer- und Kennenlerntage anbieten und auf einem Erntedankfest gemeinsam mit euch feiern.

Von März bis November werden werden im Garten immer wieder Arbeiten anfallen, bei denen ihr euch frei nach euren Möglichkeiten und eurer Freude miteinbringen könnt. Meldet euch einfach spontan bei uns, wenn ihr mithelfen wollt.

Unser Ziel ist es nicht nur aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun, indem wir CO2 im Boden binden, sondern auch eine faire, gesellschaftlich getragene Lebensmittelkette aufzubauen.

Wenn wir gemeinsam Erntedank feiern, wird das auch ein Tag zum gegenseitigen Kennenlernen bei gemeinsamem Essen und interessanten Unterhaltungen.

Wir wollen eine Gemeinschaft bilden, in der es um uns Menschen und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Mitmenschen uns unserer Umwelt geht — in der der Preis für Lebensmittel nicht den Mittelpunkt darstellt.

Gemüse braucht Natur

“Ein Apfel mit kleinen Schadstellen übertrifft
einen makellosen Apfel an Geschmack.”

Es ist heute möglich Gemüse allein auf Basis einer Nährlösung in Gewächshäusern zu züchten. In unseren Breitengraden ist es saisonal bedingt unumgänglich, Gemüse teilweise in Gewächshäusern oder unter Folientunneln zu ziehen, wenn wir auch etwas südlicheres Gemüse ernten wollen.

Wir sind jedoch überzeugt (und einige Studien belegen dies auch), dass Gemüse, das auf gesunden, humusreichen, lebendigen Böden und den natürlichen Bedingungen ausgesetzt wächst, qualitativ besser und gesünder ist. Daher bauen wir so viel Gemüse wie möglich im Freiland an und testen alte wie neue robuste Sorten.

Unsere Ernteabnehmer bestätigen uns den Unterschied und sind begeistert, wie geschmacksintensiv einige Gemüsesorten im Vergleich zu normal im Handel erworbenen sind.

Naturnahe Bewirtschaftung

Anstelle von Traktoren und motorbetriebenen Maschinen setzen wir soweit es geht unsere eigene Kraft oder Pferde ein. Anstatt in Monokultur bauen wir ausschließlich in Mischkultur an. Wir bauen ein System der Intensiv- und Permakultur auf und legen großen Wert auf Humusaufbau und gute, lebendige Böden. Hierzu setzen wir hochwertige Materialien wie ausgewähltes Urgesteinsmehl und aktivierte, regionale Pflanzenkohle ein, sowie Effektive Mikroorganismen und (teilweise eigen und lokal) hergestellte Kräuterfermente zur Förderung des Bodenlebens.

Der naturnahe Anbau ist für uns selbstverständlich. Wir versuchen auf Plastik soweit wie möglich zu verzichten und setzen keine konventionellen, synthetischen Spritzmittel ein. Derzeit sind wir nicht biozertifiziert, folgen aber den Richtlinien für ökologischen Landbau.

Wir bauen unser Gemüse und Obst in Mischkultur und Biointensivkultur an. Unsere Beete sind soweit möglich dauerhaft begrünt oder abgemulcht. Wir betreiben aktiven Boden- und Humusaufbau mit Hilfe von EM-Kompost, Bokashi und Pflanzenkohle sowie Pilzzuchtresten. Zusammen mit der Pflanzung von (Obst-) Gehölzen und nektarreicher Stauden haben diese Maßnahmen das Ziel wertvolle Nischen und Ökosysteme u.a. für Insekten, Vögel und Säugetiere zu schaffen.

So entsteht ein sogenannter Waldgarten, in größerem Stil auch als Agroforstsystem bekannt.

Unabhängig und nachhaltig

Die Landwirtschaft wird größtenteils von wenigen Großkonzernen bestimmt. Diese kontrollieren nicht nur “Pflanzenschutzmittel” sondern auch den Saatgutmarkt. Dadurch werden Abhängigkeiten geschaffen, alte, robuste — z.B. an lokale Gegebenheiten und Klimate angepasste — Sorten gehen verloren. Stattdessen werden Einheits-Hybridsorten vermarktet, die nicht selbst vermehrt werden können und darüber hinaus weitere Probleme für die Pflanzen- und Tierwelt erzeugen können.

Wir ziehen unsere Jungpflanzen selbst und aus samenfestem Bio-Saatgut und setzen uns für die Erhaltungszucht alter Sorten bevorzugt durch KleinbäuerInnen ein.

Die meisten unserer Obstgehölze haben wir selbst veredelt und auf unseren Flächen aufgezogen, unterstützt durch einen befreundeten Obstbaumwart.

Auch den Kompost erzeugen wir überwiegend selbst und legen dabei großen Wert darauf, mit Hilfe von Pflanzenkohle (“Terra Preta”), Mikroorganismen und (Ur-)gesteinsmehlen, nachhaltige und langfristige Bodenverbesserung zu betreiben.

Gut & Leistbar

Jeder sollte sich gutes Gemüse kaufen und leisten können.
Wir tun unser Bestes, das zu erreichen.

Wer sind wir?

Wir sind Anselm Hannemann aus Iffeldorf und Johann-Christian Hannemann aus der Jaudenmühle / Habach.

Anselm ist eigentlich Web-Programmierer, arbeitet nun aber überwiegend im Garten und baut Gemüse an oder setzt Mikroorganismenfermente, Bokashi oder Kompost an.

Johann-Christian ist eigentlich Landschaftsarchitekt, ist in Ausbildung zum Obstbaumwart und arbeitet in Teilzeit im Garten. Hauptberuflich ist er nun beim Landratsamt Weilheim-Schongau in der Unteren Naturschutzbehörde angestellt.

Untergekommen sind wir nun auf Flächen der Freisl Kraftfutter Mühle in Habach.

Gemeinsam bauen wir eine bunte Vielfalt an Gemüsesorten in unserem fast ausschließlich manuell bewirtschafteten Garten an. Zusätzlich bauen wir aktuell Streuobstwiesen mit verschiedensten Obstsorten auf.

Kontakt

Wir freuen uns, euch kennenzulernen:

Schreib uns

Wir versuchen euch so schnell wie möglich zu antworten. Da wir uns aber zuerst um das Gemüse kümmern müssen, kann es mit einer Antwort auch mal etwas dauern.

Wo sind wir?

Impressionen

Von unserer neuen Fläche haben wir noch keine Fotos. Daher hier ein kleiner Einblick in unseren privaten Gemüsegarten und unsere Anbauweisen: